You are visiting a website that is not intended for your region

The page or information you have requested is intended for an audience outside the United States. By continuing to browse you confirm that you are a non-US resident requesting access to this page or information.

Switch to the US site

Diese website verwendet cookies

Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies und dazu, wie wir sie verwenden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zielorientierte Therapie

Zielorientierte Therapie

Können wir die Behandlung vereinheitlichen?

Im Jahr 1988 entwickelte Shoemaker den ersten Grundsatz der zielorientierten Therapie und verfasste einen Bericht zu dessen Überlegenheit in Bezug auf Ergebnisse.[1]

Dieses Konzept wurde seitdem übernommen, und neue perioperative Indikationen wie allgemeine, Bauch-, Herz- und orthopädische Chirurgie sind dazugekommen. Die durch die zielorientierte Therapie erzielten verbesserten Ergebnisse wurden in vielen Publikationen untermauert.

Algorithmen oder Standardverfahren gewinnen
im Alltag von Ärzten und Pflegepersonen auf der ganzen Welt an Bedeutung. Sie sind bei der Umsetzung des Konzepts der zielorientierten Therapie in der klinischen Praxis unentbehrlich.

Zielorientierte Therapie in der Bauchchirurgie: Die Salzwedel-Studie

Durch die Verwendung einer Kombination aus dem Herzindex (HI), der Pulsdruck-Variation (PPV, Pulse Pressure Variation) und dem mittleren arteriellen Druck (MAD) als Zielparameter in einem intelligenten Algorithmus gelang es Salzwedel et al., die Komplikationen deutlich zu verringern. Zum Erfolg benötigen Sie nur eine standardmäßige Radialarterie, einen hochauflösenden Druckgeber (ProAQT), ein Überwachungssystem (PulsioFlex) und einen Plan zur Kontrolle Ihres Patienten (Algorithmus).[2]

Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen

Zielorientierte Therapie in der Herzchirurgie: Die Goepfert-Studie

Durch die Verwendung einer Kombination aus dem Globalen Enddiastolischen Volumenindex (GEDI), der Schlagvolumen-Variation (SVV), dem mittleren arteriellen Druck (MAD) und der Herzfrequenz als Zielparameter in einem intelligenten Algorithmus gelang es Goepfert et al., die Komplikationen und die Länge des Aufenthalts auf der Intensivstation bei Herzchirurgiepatienten deutlich zu verringern. Zum Erfolg benötigen Sie nur einen Katheter zur transpulmonalen Thermodilution (PiCCO), einen herkömmlichen Druckgeber, ein Überwachungssystem (PulsioFlex) und einen Plan zur Kontrolle Ihres Patienten (Algorithmus).[3]

Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen

Alle Literaturangaben

  1. 1. Shoemaker WC et al., Prospective trial of supranormal values of survivors as therapeutic goals in high-risk surgical patients. Chest 1988; 94(6): 1176-86.

  2. 2. Goepfert M et al., Individually Optimised Haemodynamic Therapy Reduces Complications and Length of Stay in the Intensive Care Unit - A Prospective, Randomised Controlled Trial. Anesthesiology 2013; 119(4): 824-836.

  3. 3. Salzwedel C et al., Perioperative goal-directed hemodynamic therapy based on radial arterial pulse pressure variation and continuous cardiac index trending reduces postoperative complications after major abdominal surgery: a multi-center, prospective, randomized study. Crit Care 2013; 17(5): R191.