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Optimierung der Patientenlagerung im OP

Eine optimale Lagerung sorgt nicht nur für den bestmöglichen Zugang zum OP-Gebiet, sondern beugt auch langfristigen Folgen wie Nervenschäden oder Dekubitus vor.

Diese sekundären Komplikationen können die Rehabilitation und Heilung verzögern. Wenn Kliniken diese sekundären Folgen vermeiden können, verbessern sich die Heilungschancen.

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Die richtige Lagerung für jede OP

Lagerungsfibel

Die richtige Patientenlagerung verbessert den Zugang zum OP-Gebiet und verringert die Komplikationen bei Patienten, unabhängig von der chirurgischen Disziplin. Erfahren Sie in unserer ausführlichen Lagerungsfibel mehr über die optimale Patientenlagerung.

Lagerungsfibel herunterladen

Allgemeine Lagerung im Überblick

Jede Lagerung bietet spezifische Vorteile und Herausforderungen.

Rückenlagerung

Die Rückenlagerung wird in vielen chirurgischen Disziplinen angewandt. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei der Lagerung der Beine geschenkt werden, um sicherzustellen, dass die Knie und Gelenke nicht überstreckt werden. Der Kopf und die Halswirbelsäule sollten entspannt sein. Durch eine sorgfältige Armlagerung kann Nervenschädigungen vorgebeugt werden.

Bauchlagerung

Wird bei Operationen an der Wirbelsäule durchgeführt. Der Brustkorb muss auf einem Kissen mit einer großen Öffnung gelagert werden. So können Bauch und Brust der Atmung folgen und der intraabdominelle Druck reduziert werden. Es ist darauf zu achten, dass die Leistengefäße im Becken nicht abgedrückt werden. Die Knie müssen leicht gebeugt und gut unterstützt sein. Der Kopf sollte so gelagert werden, dass sich die Halswirbelsäule in Neutralstellung befindet. Kissen mit seitlichen Aussparungen sorgen für einen einfachen Zugang mit den Beatmungsschläuchen.

Seitenlagerung

Bei der Seitenlagerung muss der Patient gesichert werden, um ein Wegrollen zu verhindern. Es wird eine gute Polsterung der Beine und Fersen empfohlen, um den Druck zu verringern. Der Patient kann über den motorbetriebenen Gelenken der Lagerfläche positioniert werden, um einen optimalen Zugang zum Thorax oder zum Nierenbereich zu ermöglichen. Der Einsatz eines Kissens zur Freilagerung des Ohres wird allgemein empfohlen.

Steinschnittlagerung

Ideale Lagerung für gynäkologische und urologische Eingriffe; das Becken muss so gelagert werden, dass ein Hohlkreuz (Lordose) vermieden wird und der Beinhalter eine möglichst große Auflagefläche für den Unterschenkel bietet. Die Kniekehlen und Fersen müssen frei gelagert werden. Fuß und Knie sind jeweils in einer Achse zur gegenüberliegenden Schulter zu positionieren.

Knie-Ellenbogen-Lagerung

Bei gynäkologischen und rektalen Eingriffen wird der Patient in Rückenlage anästhesiert und anschließend für die OP in eine Trendelenburg-Position gebracht, um Wegrutschen zu vermeiden. Lagerungshilfen sind bei dieser Lagerung sehr wichtig. Der Thorax muss auf einem Kissen mit einer großen Öffnung gelagert werden, um den intraabdominellen Druck zu reduzieren und das Atmen zu erleichtern. Die Kniescheibe muss mit einem Gelkissen geschützt und an der Hüfte sollten zusätzliche Polster eingesetzt werden.

Beach-Chair-Lagerung

Beine und Knie sollten entspannt sein und nicht überstreckt werden. Rücken- und Beinplatten schrittweise und im Wechsel einstellen, um die Scher- und Reibekräfte zu reduzieren. Nach dem Positionieren des Patienten in der sitzenden Lagerung muss die Lagerung erneut überprüft werden, um Scher- und Reibekräfte aufzuheben, die möglicherweise während des Lagerungsvorgangs entstanden sind.

Beispiele Patientenlagerung nach Disziplin

Maximaler Zugang und minimales Risiko in der Allgemeinchirurgie

Das OP-Team sollte immer eine Lagerung wählen, die einen optimalen Zugang zur Eingriffsstelle ermöglicht und gleichzeitig das Risiko für Komplikationen minimiert. Die Lagerungsfibel zeigt anschauliche Beispiele für die geeignetsten und effektivsten Positionen.

Effektive Lagerung für gynäkologische und urologische Eingriffe

 Die richtige Einstellung des Tisches und ergänzendes Zubehör verbessern den Zugang bei gynäkologischen und urologischen Lagerungsvarianten. Laden Sie unsere Lagerungsfibel mit Tipps für einen optimierten Zugang und minimierte Belastung des Patienten herunter.

Sichere Patientenlagerung für Ophthalmologie, HNO, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Optimierter Zugang zum Kopf des Patienten bei gleichzeitiger Minimierung des Komplikationsrisikos. Unsere Lagerungsfibel zeigt anschauliche Beispiele der besten Lagerungsvarianten für Ophthalmologie, HNO, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Stabile Lagerung für die Neurochirurgie

 

 

Bei neurochirurgischen Eingriffen ist eine Lagerung mit einem optimalen Zugang erforderlich. Die Lagerungsfibel zeigt anschauliche Beispiele der besten und stabilsten Lagerungsvarianten für die Neurochirurgie.

 

 

Optimaler Zugang zum OP-Gebiet für orthopädische und traumatologische Eingriffe

 

 

Bei orthopädischen und traumatologischen Eingriffen ist ein großzügiger Zugang auf die Eingriffsstelle erforderlich. Unsere Lagerungsfibel zeigt anschauliche Beispiele für die optimale Positionierung des Patienten bei der orthopädischen Patientenlagerung.