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Covid-19 - Resource center

Jennifer Herbst, die Sängerin

Kommt einfach mit und sie singt euch ein Lied.

Musik hat im Leben von Jennifer Herbst schon immer eine große Rolle gespielt und verkörpert für sie Liebe und Glück. Als das öffentliche Leben aufgrund der COVID-19-Pandemie nahezu stillgelegt wurde, war ihr klar, dass die Musik ihr durch die Krise helfen würde. Unter dem Hashtag #stayhome spricht sie ihren Instagram-Followern seither Trost zu. 

Bereits als Kind konnte Jennifer Herbst im Elternhaus im brasilianischen São Paulo stundenlang vor dem Spiegel stehen und berühmte Sängerinnen wie Mariah Carey, Celine Dion oder Whitney Houston imitieren. Von ihrer Familie ermutigt, merkte sie, dass sie eine gute Stimme besaß.

„Ich ging damals auf eine katholische Schule und dort gab es einen Chor, der noch vor Beginn des Unterrichts probte. Die Proben waren immer sehr früh am Morgen, und für meine Eltern war es schwierig, mich rechtzeitig dorthin zu bringen. Aber als ich elf Jahre alt wurde und allein zur Schule gehen konnte, hielt mich nichts mehr auf“, erinnert sich Jennifer.

Sie fing auch an, Gitarre zu spielen, und jeden Tag, wenn sie nach Hause kam, spielte und sang sie erst einmal eine Weile.

„Musik hat mir schon immer sehr viel bedeutet. Mit Musik bin ich am glücklichsten. Egal, was gerade los ist – Musik gibt mir innerlich immer so ein gutes Gefühl.“

Als die Schulzeit vorbei war, gründete einer der Freunde aus dem Chor eine Band und fragte Jennifer, ob sie nicht singen wolle.

„Ich wollte schon immer in einer Band sein, daher habe ich mich unheimlich gefreut. Wir fingen an, in Clubs aufzutreten, und meine Freunde kamen zu unseren Konzerten – das hat mir sehr viel bedeutet. Das Gefühl, wenn ich auf der Bühne stehe, lässt sich gar nicht beschreiben. Es ist eine Mischung unterschiedlichster Emotionen“, erklärt Jennifer.

Nach einer Weile wechselte der Schlagzeuger zu einer anderen Band, und Jennifer kam zum Vorsingen als Leadsängerin mit.

„Sie waren wirklich begeistert, und seitdem sind wir zusammen. Unsere Band nennt sich Banda Troya, und ich bin vor einigen Jahren nach New York umgezogen, während die anderen immer noch in São Paulo leben. Wir treten jedes Mal auf, wenn ich nach Brasilien zurückkehre, und vor kurzem haben wir zur Feier des fünfjährigen Bestehens unserer Band ein großes Konzert gegeben.“

Heute, da sich das Coronavirus rund um den Globus verbreitet, ist es für Jennifer und die Band leider nicht mehr möglich, zusammenzukommen.

„Als die Lockdowns begannen, verspürte ich ein großes Bedürfnis, weiter zu singen. Damit würde ich diese schweren Zeiten überstehen. Also nahm ich wieder meine Gitarre und setzte mich sogar ans Piano, um die Songs zu spielen und zu singen, die mich glücklich machen. Mir wurde klar, dass es auch andere glücklich machen könnte, deshalb habe ich einen Song in meinen Stories bei Instagram gepostet“, erzählt Jennifer.

Die Resonanz war riesig. Ihre Freunde und Follower wünschten sich noch mehr Songs und noch mehr Freude. Also fing sie an, Stories zu posten, um ihre Follower zu fragen, welche Songs sie sich von ihr wünschten.

„Wir alle erleben gerade schwierige Zeiten, und ich möchte mich mit anderen Menschen verbinden und meine Leidenschaft für Musik mit ihnen teilen. Gleichzeitig möchte ich den Hashtag #stayhome nutzen, um die Menschen zu ermutigen, das Social Distancing weiter durchzuhalten.  So ist das Leben im Moment und wir müssen damit zurechtkommen, aber wir können immer noch auf andere Weise miteinander in Kontakt bleiben, zum Beispiel über Instagram und durch die Musik“, sagt Jennifer mit einem Lächeln.

Eine weitere Leidenschaft von Jennifer ist ihre Arbeit bei Getinge. Sie ist seit fünfzehn Jahren im Unternehmen tätig und hat sich in verschiedenen Funktionen durch das gesamte Produktportfolio gearbeitet.

„Ich liebe unsere lebensrettenden Lösungen – für meine Arbeit bei Getinge empfinde ich dieselbe Leidenschaft wie für das Singen. Beides tun zu können, schafft ein gutes Gleichgewicht. Und natürlich lassen mich meine Kollegen bei allen unseren internen Veranstaltungen singen, was ich gerne tue.“

Eines Tages, wenn sich die Lage wieder verändert hat und Jennifer und ihre Band sich wiedersehen können, möchten sie irgendwo in Manhattan, New York auftreten.

„Eigentlich hatten wir das vor dem Ausbruch geplant. Aber ich bin sicher, dass wir das irgendwann nachholen können. Es wird Platz für Freude und Musik geben, auch wenn diese Pandemie vorüber ist.“

Photo: Lilian Rosa

Find Jennifer on social media: 

Jennifer on Instagram: jennyherbst

Banda Troya on Instagram: bandatroya

Jennifer on YouTube >>