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Linn Birnbo, die Surferin

Sie surft in der ganzen Welt auf der Suche nach der perfekten Welle. Manchmal auf dem Meer, manchmal auf der Arbeit.

Linn Birnbo wuchs mit dem Meer um die Ecke und einem Surfprofi als Vater auf – kein Wunder also, dass sie schon frühzeitig ihre Leidenschaft fürs Surfen entdeckte. Die Energie, die sie dabei tankt, bringt sie mit auf die Arbeit.

Das Meer hat schon immer eine wichtige Rolle in Linn Birnbos Leben gespielt. Sie wuchs in einer Stadt in der Nähe der Ortschaft Getinge an der schwedischen Küste auf, wo sie schon von Kindesbeinen an auf dem Surfbrett stand. Im Alter von 18 Jahren war es dann für sie an der Zeit, das französische Surf-Mekka Biarritz zu erkunden.

„Die Surfbedingungen in Biarritz sind ideal. Die Wellen sind so extrem, dass ich meine erste Woche mehr unter dem Wasser als auf dem Brett verbrachte, aber genau das war es, was mich von Anfang an süchtig machte“, meint Surfprofi Linn Birnbo.

Wenn sie surft, fühlt sie sich vollkommen frei und im Moment versunken.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man die Welle beherrscht. Man muss sich wirklich auf das Hier und Jetzt konzentrieren, sonst verliert man schnell den Halt und fällt ins Wasser“, lacht Linn Birnbo.

Wettkämpfe auf der ganzen Welt

Anfangs dachte Linn Birnbo noch, das Surfen wäre einfach ein kurzweiliges Hobby, aber schließlich erkannte sie, dass sie echt gut darin war – so gut, dass sie sich in Wettkämpfen sogar der Weltelite stellen konnte.

„Ich liebe Herausforderungen und als ich begann, bei Wettkämpfen anzutreten, eröffnete mir das eine ganz neue Dimension und brachte mich dazu, meine Grenzen auszuloten. Ich habe dadurch auch die Chance, viele interessante Orte sowohl in Heimatnähe als auch auf der ganzen Welt kennen zu lernen. Mein letzter Wettkampf waren die Europameisterschaften in Stavanger in Norwegen, wo ich den siebten Platz belegte“, erklärt Linn Birnbo, die im letzten Jahr außerdem den 33. Platz bei den Weltmeisterschaften in Biarritz schaffte.

Das große Ziel für 2018 lautet, bei den Weltmeisterschaften in Japan anzutreten. Immer wieder nimmt sie gern neue Herausforderungen an. Jüngst unterstützte sie die schwedische Nationalmannschaft im Stand-up-Paddeln während der Weltmeisterschaften in Dänemark, nachdem sie im Vorfeld nur einige Wochen in dieser Disziplin trainiert hatte.

„Dem Team fehlte noch eine Frau und ich konnte nicht Nein sagen. Meine Surferfahrungen waren definitiv von Vorteil, aber es ist schon etwas ganz anderes, stehend auf einem Brett in eine Welle hineinzupaddeln. Am Ende sind wir weder auf einem der ganz vorderen noch auf einem der ganz hinteren Plätze gelandet, auf jeden Fall hatten wir viel Spaß und werden dieses Erlebnis nicht vergessen“, lächelt sie.

Positive Energie für die Arbeit

Wenn Linn Birnbo nicht gegen die Weltelite im Surfen antritt, arbeitet sie in der Finanzabteilung in der Zentrale von Getinge im schwedischen Gothenburg.  Das Arbeitspensum ist sehr hoch, aber sie nutzt die Wochenenden und Ferien, um so oft wie möglich zu surfen.

„Getinge, mein Manager und das Team, in dem ich arbeite, unterstützen meine Surfleidenschaft, solange ich auf der Arbeit vollen Einsatz zeige.  Der beste Start in den Tag ist für mich, wenn ich schon morgens surfen kann. Es liefert mir positive Energie, die ansteckend ist und den ganzen Tag über anhält.  Davon zehre ich“, sagt Linn Birnbo.

Einfach wagen und ausprobieren

Linn Birnbo glaubt, dass auf sie sowohl bei Getinge als auch in ihrer Surferkarriere noch zahlreiche Herausforderungen warten.

„Ein Hobby oder eine Leidenschaft zu haben ist etwas, wovon meiner Meinung nach jeder profitiert, sowohl in persönlicher als auch in beruflicher Hinsicht. Körperlich aktiv zu sein stärkt auch meinen Geist“, erklärt Linn Birnbo.

Ihr Rat an alle, die gern einem neuen Hobby nachgehen wollen: „Traut euch und probiert es einfach aus.“