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Covid-19 - Resource center

Michael Hamersley, der Feuerwehrmann

Er sorgt dafür, dass es uns allen gut geht.

Das Leben in einer Gemeinde ist Michael Hamersley nicht genug. Er möchte einen größeren Beitrag leisten, wirklich etwas bewegen. Die ideale Möglichkeit dafür hat er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr gefunden, mit der er zuletzt beim Löschen der verheerenden Buschbrände in Australien im Einsatz war.

Vor etwa 12 Jahren, zu Weihnachten, brach in der Nähe von Michaels Haus in Westaustralien ein großes Feuer aus.

„Freunde und Familie waren zusammengekommen, um Weihnachten zu feiern. Was da in unserer Nachbarschaft passierte, nahm uns alle ziemlich mit. Einer meiner Freunde schlug vor, dass wir in solchen Situationen künftig Hilfe leisten sollten“, erzählt Michael.

So entstand die Idee, sich bei der Feuer- und Rettungswache als freiwilliger Feuerwehrmann zu melden.

„Ich fahre nur zwei Minuten zur Feuerwache. Das ist ideal, da ich innerhalb von fünf Minuten einsatzbereit sein muss, wenn wir gerufen werden. Wir helfen Leuten in schwierigen Situationen. Meistens sind das Brände, manchmal aber auch Verkehrsunfälle oder Ähnliches.“

Das Besondere an dieser Aufgabe ist für Michael, dass er in seiner eigenen Gemeinde, für die Menschen in seiner Heimatstadt Gutes tun kann.

„Wir rücken aber auch in andere Gegenden von Australien aus, manchmal in sehr weit entfernte Gebiete. Erst vor ein paar Wochen half ich dabei, die ausgedehnten Buschbrände in Westaustralien zu löschen. Das werde ich niemals vergessen“, sagt Michael.

Seine zwanzigköpfige Einsatzgruppe wurde als zweite ins Brandgebiet geschickt. Sie sollten dafür sorgen, dass die vom Feuer bedrohte Stadt unversehrt blieb und die gesperrte Fernverkehrsstraße wieder geöffnet werden konnte.

„Diese Straße ist die einzige Verbindung zwischen Süd- und Westaustralien. In beide Richtungen konnten Menschen nicht weiterfahren, mussten aber sicher nach Hause zurückkehren können. Wir mussten dafür sorgen, dass die Straße wieder geöffnet werden konnte.“

Michael und seine Einsatzgruppe waren jeden Tag für 10 bis 12 Stunden bei Temperaturen von 47 °C im Buschgebiet.

„Es war nicht nur extrem heiß und trocken, sondern auch windig. Die Buschvegetation brannte leicht und schnell, das heißt wir mussten unter sehr schwierigen Bedingungen arbeiten. Das Schwerste war jedoch, die ganze Zerstörung zu sehen – in der Natur, an der Infrastruktur und an Sachgütern. Das war schlimm, aber andererseits weiß ich, dass wir noch schlimmere Zerstörung verhindert haben.“

Den Feuerwehrleuten gelang es, die Buschbrände unter Kontrolle zu bringen und die wichtige Fernstraße innerhalb einer Woche wieder für den Verkehr zu öffnen.

„Es war ein tolles Gefühl, dass wir dafür sorgen konnten, dass es allen gut ging. In einem großen Team mit Menschen aus ganz Westaustralien haben wir es gemeinsam geschafft.“

Zusammen mit anderen etwas zu tun, bei dem er mit Leidenschaft dabei ist, zählt für Michael zu den stärksten Antriebskräften.

„Die Kameradschaft ist unglaublich – als hätte ich in der Feuerwache eine zweite Familie.“

Wenn er gerade nicht mutig gegen Buschbrände kämpft, leitet Michael ein Team von sechs Kundendiensttechnikern in Perth und sorgt dafür, dass die Kunden mit ihren Getinge-Produkten zufrieden sind.

„Wir kümmern uns hauptsächlich um Sterilisations- und Reinigungsgeräte. Das Team ist toll und wir haben ein Menge Spaß bei der Arbeit. Gleichzeitig müssen wir schnelle und wichtige Entscheidungen treffen, um sicherzustellen, dass keine Menschenleben in Gefahr sind. In dieser Hinsicht ist meine berufliche Tätigkeit der Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr sehr ähnlich. Letztendlich will ich nur dafür sorgen, dass es allen gut geht.“