You are visiting a website that is not intended for your region

The page or information you have requested is intended for an audience outside the United States. By continuing to browse you confirm that you are a non-US resident requesting access to this page or information.

Switch to the US site

Diese website verwendet cookies

Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies und dazu, wie wir sie verwenden, finden Sie in unseren Datenschutzinformationen.

Yuko Yamada, die Reiterin

Sie hat schon viele Titel gewonnen, aber die Pflege ihrer Pferde ist ihr größter Triumph.

Stundenlang saß Yuko Yamada als Kind vor dem Fernseher und schaute sich Springreitwettkämpfe an – und doch schien das alles so weit weg. Bis sie schließlich ihre Eltern davon überzeugte, dass dieser Sport wie geschaffen für sie war. Aber die Liebe zum Sport war nicht die wichtigste Leidenschaft, die in ihr wuchs; es war die Liebe für Lebewesen, die ihr Feuer entfachte.

Yuko Yamada begann im Alter von zehn Jahren mit dem Reiten. Aber ihre Liebe zu Pferden hatte sie schon viel früher entdeckt. Als sie noch ein ganz kleines Mädchen war, das im Herzen von Tokio in Japan fernab von irgendeinem Pferdestall aufwuchs, saß sie stundenlang vor dem Fernseher und bewunderte die Profi-Springreiterinnen, die bei Turnieren ihr Können zum Besten gaben.

„Ich war fasziniert von all diesen wunderschönen, starken Pferden. Ich liebe alle Tiere, aber Pferde erschienen mir als eine ganz besondere Art.“

Niemand anders aus ihrer Familie war vorher schon einmal geritten, aber nach mehreren Anläufen schaffte Yuko Yamada es schließlich, ihre Eltern davon zu überzeugen, dass sie keine andere Wahl hatten, als sie in einem Reitverein anzumelden.

Schon bald war sie so oft im Reitclub wie kein anderes Mitglied und sie erlernte das Reiten in Windeseile. Und es war nicht irgendein Reitsport, den sie erlernen wollte – es war das Springreiten, das es ihr am meisten angetan hatte.

„Als ich begann, an Wettkämpfen teilzunehmen, wurde das Training immer intensiver. Mein Ziel war, als Sportler für mein Land antreten zu dürfen“, erinnert sie sich. „Und das Beste daran war, dass ich mich nicht allein dem Wettbewerb stellen musste, denn – das ist das Tolle am Reiten – man hat immer einen Partner an seiner Seite.“

Yuko Yamada hat schon viele Meisterschaften gewonnen und in ihrem Regal reihen sich die Pokale und Schleifen aneinander. Diese Auszeichnungen bedeuten ihr sehr viel, aber sie waren für sie in all den Jahren als Tunierreiterin nie das Wichtigste.

„Für mich ging es immer zuerst um die Beziehung zu den Pferden. Es ist eine ganz besondere Verbindung, wenn du jemandem so sehr vertrauen musst. Wir müssen perfekt aufeinander eingespielt sein, wenn wir gemeinsam über die Stange springen“, erläutert Yuko Yamada.

Auch wenn der Wettkampfsport auf so hohem Niveau bedeutete, dass sie unzählige Stunden in ihr Training und in die Verfeinerung ihrer Technik stecken musste, so verbrachte sie doch die meiste Zeit schon immer mit der Pflege ihrer geliebten Tiere.

Heute besitzt sie selbst zwei Pferde – die Hengste Sky Cruiser und Carlos. Während Sky Cruiser stark und ein bisschen schüchtern und sensibel ist, hat Carlos an allem Freude, ist neugierig und kann es kaum erwarten, über die Stange zu springen.

„Wir nehmen nicht mehr an Wettkämpfen teil, sodass ich meine gesamte Zeit in den Ställen verbringe und mich um die Tiere kümmere. Sie sind so sanfte Tiere und ich habe die Verantwortung dafür, dass sie ein glückliches, zufriedenes Leben führen. Wenn es um Lebewesen geht, kann man nicht einfach auf halber Strecke aufhören, sich um sie zu kümmern. Diese Erkenntnis fließt in alles ein, was ich tue.“

Früh am Morgen geht sie zu Sky Cruiser und Carlos in den Stall, wäscht und striegelt die beiden, gibt ihnen Futter und reitet lange mit ihnen aus.

„Es ist eine echte Wohltat, Zeit mit ihnen zu verbringen, und ich kann mich dabei unglaublich gut entspannen. Im Gegensatz zu Menschen sind Tiere sehr direkt und ich lerne sehr viel von ihnen.“

Yuko Yamada hat das Gefühl, dass sie durch ihre Pferdeleidenschaft sehr viel Energie tanken kann, die ihr bei ihrer Arbeit als Vertriebsmitarbeitern für Getinge zugute kommt.“

„Es ist wirklich eine Bereicherung, in der Medizintechnikbranche zu arbeiten und unseren Kunden Lösungen anzubieten, die Leben retten können. Die Energie, die ich dabei gewinne, nehme ich mit nach Hause in den Stall zu meinen edlen Pferden.“

In Zukunft möchte Yuko Yamada anderen jungen Mädchen das Reiten beibringen und sie inspirieren.

„Meine Tochter ist noch ein bisschen zu jung, aber eines Tages kann ich sie hoffentlich auch einmal auf ein Pferd setzen, wenn sie das möchte. Die Freiheit, die Verbundenheit und die Liebe, die man hoch zu Ross spürt – das ist etwas, dass ich jedem nur ans Herz legen kann.“