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Wie intelligente Wartung hilft, abgesagte Eingriffe zu vermeiden

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Hospital staff member uses a tablet to review equipment performance and utilization data with Getinge FleetView in a modern hospital environment.
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Wenn Verfügbarkeit kritisch wird

Abgesagte oder verzögerte Eingriffe gehören für viele Krankenhäuser zum Alltag. Während der Fokus häufig auf OP-Planung und Personalressourcen liegt, bleiben Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit medizintechnischer Geräte oft im Hintergrund – bis es zu einem Ausfall kommt. In hochkomplexen klinischen Umgebungen wie dem Operationssaal (OP) kann bereits der Ausfall eines einzelnen Geräts Auswirkungen auf den gesamten Tagesablauf haben.

Ungeplante Ausfallzeiten sind dabei nicht nur ein technisches Problem. Sie betreffen Patientinnen und Patienten, belasten klinische Teams und setzen die Effizienz des Krankenhauses unter Druck. Die zentrale Frage lautet daher: Wie können Krankenhäuser sicherstellen, dass ihre Geräte jederzeit einsatzbereit sind?

Der OP: Ein Bereich, in dem Geräteverfügbarkeit entscheidend ist

Kaum ein Bereich im Krankenhaus ist so technologiegetrieben wie der OP. Anästhesiegeräte, OP-Tische, Monitore – jedes einzelne Gerät ist ein entscheidendes Glied in der Versorgungskette. Fällt ein Element aus, kann dies den gesamten Prozess stören.

Diese hohe Abhängigkeit von Technik bringt jedoch auch eine entsprechende Anfälligkeit mit sich. Gerätedefekte können Eingriffe verzögern oder verhindern, die Patientenversorgung beeinträchtigen und eine Kette ineffizienter Folgeprozesse auslösen. Medizintechniker:innen und Serviceteams sind dann häufig mit akuter Störungsbehebung beschäftigt – Probleme, die mit den richtigen Informationen frühzeitig hätten erkannt oder sogar vollständig vermieden werden können.

Von reaktiv zu proaktiv: Ein Wandel in der Instandhaltungskultur

Traditionell verlassen sich viele Krankenhäuser auf reaktive oder rein zeitbasierte Wartungskonzepte, um die Betriebsfähigkeit ihrer Geräte sicherzustellen. Dieser Ansatz bietet jedoch keine Echtzeit-Einblicke: Er zeigt nicht, wie häufig ein Gerät genutzt wird, welche Warnmeldungen ausgelöst wurden oder ob sich die Leistungsfähigkeit schrittweise verschlechtert.

Hier setzt intelligente Instandhaltung an. Mit einer Plattform wie FleetView erhalten Krankenhäuser Einblick in Nutzungsprofile, Servicebedarfe und potenzielle Probleme, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen – und damit Transparenz über den gesamten Lebenszyklus eines Geräts. Technische Teams können so vorausschauend statt reaktiv handeln und Serviceeinsätze auf Basis realer Nutzungsdaten planen.

FleetView in der Praxis: Transparenz, die den Unterschied macht

Als sichere, webbasierte Anwendung verbindet FleetView Getinge-Geräte und bündelt zentrale Gerätedaten zu verwertbaren Erkenntnissen und Serviceberichten. Klinisch-technische Abteilungen und Servicepartner erhalten Zugriff auf:

  • Echtzeit-Diagnosen und technische Protokolle
  • Informationen zum Batteriezustand und zur Geräteverfügbarkeit
  • Warnmeldungen zu präventiver Wartung oder potenziellen Störungen
  • Historische Leistungsdaten zur Unterstützung von Planung und Nutzung

Ein praxisnahes Beispiel für intelligente Instandhaltung ist die Fernüberwachung von Anästhesiegeräten mit FleetView. Die integrierte Funktion Pro-Active Watch hilft dabei, Anzeichen technischer Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen – noch bevor sie die Geräteleistung beeinträchtigen. So können Teams rechtzeitig eingreifen.

Meldungen zu Gerätestatus, Auslastung oder anstehenden Wartungsmaßnahmen tragen dazu bei, dass essenzielle OP-Geräte jederzeit einsatzbereit sind. Dieses Maß an Transparenz und Bereitschaft lässt sich auch auf andere zentrale OP-Geräte wie OP-Tische übertragen, bei denen selbst kurze Verzögerungen den gesamten OP-Plan beeinflussen können.

Mit FleetView verkürzen sich Reaktionszeiten, unerwartete Ausfälle werden reduziert und die Gesamtverfügbarkeit der Geräte steigt. Krankenhäuser profitieren von reibungsloseren OP-Abläufen, besserer Ressourcennutzung und weniger kurzfristigen Serviceeinsätzen.

Zugriff auf Einblicke über myGetinge

FleetView ist über das myGetinge Portal verfügbar – die digitale Self-Service-Plattform von Getinge für Kundinnen und Kunden. Durch diese Integration entsteht zusätzlicher Mehrwert: Serviceinformationen, Gerätedokumentation, Supportanfragen und Leistungsdaten sind zentral an einem Ort gebündelt.

Biomedizinische und medizintechnische Teams können:

  • die Servicehistorie jedes vernetzten Geräts einsehen
  • Handbücher und Leitfäden zur Fehlerbehebung herunterladen
  • Supportanfragen starten und deren Status verfolgen
  • Wartungszyklen und anstehende Servicebedarfe überwachen

Diese Transparenz erleichtert die Zusammenarbeit, stärkt lokale Teams und reduziert administrativen Aufwand – über eine sichere Online-Umgebung, rund um die Uhr verfügbar.

Fazit: Verfügbarkeit beginnt mit Transparenz

In sensiblen Bereichen wie dem OP beginnt Zuverlässigkeit mit guter Vorbereitung. Und Vorbereitung bedeutet heute, zur richtigen Zeit über die richtigen Informationen zu verfügen.

FleetView unterstützt den Wandel von reaktiver Instandhaltung hin zu vorausschauender Einsatzbereitschaft. In Kombination mit myGetinge erhalten Krankenhäuser ein leistungsstarkes Instrumentarium, um Geräte verfügbar zu halten, Störungen zu minimieren und letztlich abgesagte Eingriffe zu vermeiden.

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