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32 kritische Tage
24-Stunden-Pflege
1 Leben gerettet

Dreijähriges Mädchen erholt sich ohne sichtbare Folgen von ARDS und multiplem Organversagen

Die Behandlung der Dreijährigen begann nach ihrer Aufnahme in die Notfallkinderklinik wegen Atemnot infolge einer lobären Lungenentzündung (Röntgenbild). Ihr Zustand verschlechterte sich allmählich zu einer schweren Lungenfunktionsstörung mit extremen Beatmungseinstellungen und anhaltender Hypoxämie.

Das Röntgenbild, das bei der Ankunft der dreijährigen Patientin mit lobärer Lungenentzündung gemacht wurde

Das Team hatte Probleme, sie zu beatmen, und die Sedierung konnte die Unruhe nicht reduzieren. Erst am 17. Tag, als das engagierte Team beschloss, einen anderen Beatmungsmodus auszuprobieren, nahm der Zustand der Patientin eine Wendung zum Besseren ein.

Die Umstellung auf neural regulierte Beatmungsunterstützung (NAVA, neurally adjusted ventilatory assist) führte zu einer sofortigen Veränderung ihrer Lungenwerte. Die Atemfrequenz stieg auf die zu erwarteten 50 Atemzüge pro Minute. Gleichzeitig sank das Tidalvolumen auf ein höheres Schutzniveau, so dass das Team am Ball blieb. Die Agitation der Patientin infolge der Beatmung verringerte sich allmählich, so dass man auch langsam die Unterstützung herunterfahren konnte. Der Anteil an inspiratorischem Sauerstoff (FiO2) sank von 90 % auf 60 %. Das war in der Tat ein Wendepunkt.

Sieben Tage später, am 24. Tag, wurde die Patientin extubiert und auf High-Flow-Therapie umgestellt; am 32. Tag wurde sie schließlich aus dem Krankenhaus entlassen. Das Kind konnte auch wieder sprechen und sich ohne erkennbare Folgeerscheinungen bewegen.