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Covid-19 - Resource center

NAVA

NAVA, Neurally adjusted ventilator assist. Achieve faster personalized weaning with lung and diaphragm protective ventilation

NAVA

Individuell angepasste Beatmung, die durch den eigenen Atemimpuls des Patienten gesteuert wird.

Beatmung, bei der der Patient durch seinen eigenen Atemantrieb den Zeitablauf und die zugeführte Unterstützung durch das Beatmungsgerät reguliert.

NAVA-Beatmungsmodus verkürzt die Dauer der Beatmung um fast 35 %

Die klinische Wirksamkeit der patentierten neural regulierten Beatmungsunterstützung (NAVA) von Getinge, die den eigenen Atemantrieb des Patienten zur Regulierung der Unterstützung durch das Beatmungsgerät nutzt, wird in der NAVIATOR-Studie belegt. 

Lesen Sie hier mehr darüber

Überblick

Erreichen Sie mit einer lungen- und zwerchfellprotektiven Beatmung eine schnellere individuelle Entwöhnung.

Monitor Edi – the vital sign of respiration, from day zero

1. Überwachen Sie Edi – das Vitalzeichen der Atmung ab dem ersten Tag

Protect and activate the diaphragm to wean earlier

2. Schützen und aktivieren Sie das Zwerchfell, um eine frühere Entwöhnung zu ermöglichen

Protect the lungs in synchrony with the patient

3. Schützen Sie die Lunge durch Synchronität mit dem Patienten

Improve the patient’s overall ICU experience

4. Verbessern Sie die allgemeine Behandlungserfahrung des Patienten auf der ITS

Edi-Überwachung – das Vitalzeichen der Atmung

Zusätzlich zur Überwachung des Einflusses der Beatmung auf die Lungenfunktion, spielt auch die Überwachung des Atemantriebs und der Atemarbeit des Patienten von Anfang an eine entscheidende Rolle. Die Edi-Überwachung erleichtert das Treffen fundierter Entscheidungen. Mithilfe dieses Vitalzeichens am unteren Bildschirmrand können Sie Zwerchfellinaktivität, übermäßige Sedierung, eine Asynchronität von Patient und Beatmungsgerät sowie übermäßige und unzureichende Unterstützung erkennen. Sie können auch eine erhöhte Atemarbeit bei der Entwöhnung und nach der Extubation erkennen [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15].

Weitere Informationen über die Edi-Überwachung

Zwerchfellprotektive Beatmung

Eine suboptimale maschinelle Beatmung kann schnell zu einer akuten Zwerchfellatrophie oder belastungsinduzierten Verletzungen führen, die mit schlechten Behandlungsergebnissen assoziiert werden [16] [17]. Zu den wichtigsten physiologischen Vorteilen der NAVA zählt, dass der Druck immer proportional zu und synchron mit dem Atemantrieb des Patienten geliefert wird. Außerdem steht Edi jederzeit als bettseitiges Diagnose-Tool zur Verfügung [1] [2]. NAVA beschleunigt die Entwöhnung und erhöht den Anteil der Patienten, die erfolgreich entwöhnt werden können [3], [4].

Weitere Informationen über die zwerchfellprotektive Beatmung.

Lungenprotektive Beatmung

Der entscheidende Unterschied zwischen NAVA und konventionellen Beatmungsmethoden liegt in der Kontrolle des Tidalvolumens (VT) mittels neuroelektronischer Signale des Atemzentrums des Patienten. Eine Überdehnung der Lunge kann so dank des Hering-Breuer-Reflexes vermieden werden, der den Atemantrieb bei höheren Tidalvolumina reguliert und eine Überblähung der Lunge verhindert. Folglich ist eine lungenprotektive Spontanatmung im geschützten Bereich von 6–8 ml/kg PBW möglich [1] [2] [18].

Weitere Informationen über die lungenprotektive Beatmung mit NAVA

Bessere Patientenversorgung

NAVA verbessert erwiesenermaßen die Patientenversorgung auf der ITS und hilft Ärzten, eine geringere Sedierung mit höherem Komfort und besserer Schlafqualität zu erreichen [19] [20] [21] [22] [23]. Die Kombination von Edi und NAVA gewährleistet, dass die Atemarbeit in allen Patientenkategorien effektiv bewertet und beantwortet werden. Bei Patienten mit einer akuten Verschlimmerung einer COPD kann unsere nicht-invasive, von Leckagen unabhängige NIV NAVA Beatmung eine effektive Behandlung ermöglichen und eine Intubation verhindern [14] [24] [25] [26] [27] [28].

Weitere Informationen über die verbesserte Behandlungserfahrung mit NAVA

Die wichtigsten Vorteile

Welche Vorteile bietet NAVA mit Edi-Überwachung für Ihr Krankenhaus?

Zusammenfassung der Vorteile:

Individuell angepasste Unterstuetzung

Individuell angepasste Unterstützung während der gesamten Behandlung

illustration nava

Invasive NAVA-Beatmung

Synchronisierte Unterstützung, Management der Beatmungsentwöhnung und Sedierung durch frühe Unterstützung der Zwerchfellaktivität.

Illustation non-invasive nava

Nicht-invasive NAVA-Beatmung

Synchronisierte und von Leckagen unabhängige Unterstützung erlaubt eine sanftere Anwendung der NIV-Maske.

illustration monitoring

Edi-Überwachung

Überwacht die Zwerchfellaktivität und Atmungsleistung nach der Extubation. Kann erforderlichenfalls mit High-Flow-Therapie eingesetzt werden.

 

Individuell angepasste Beatmung

Erkennen und liefern Sie Ihrem Patienten eine individuell angepasste Beatmung

Auf den meisten Intensivstationen verbrauchen 20 % der Patienten 80 % der Beatmungsressourcen, was zu gesteigerten Komplikationen und ungewollten Ergebnissen führen kann. [31] Für diese Patienten reicht eine konventionelle Beatmungstechnik einfach nicht aus.  Durch den Einsatz des NAVA-Modus der Servo-Beatmungsgeräte, der für alle Patientenkategorien geeignet ist, zeigt das Beatmungssystem an, was der Patient wirklich benötigt. In Kombination mit weiteren Tools für eine individuell angepasste Beatmung kann auf diese Weise die Zahl der Komplikationen gesenkt [9] [10] [29] [30], die Sedierung überwacht und reduziert [5] [19] [20] [21], eine frühere und erfolgreichere Entwöhnung durchgeführt [3] [4] [8] [13] [14] und eine kürzere Beatmungsdauer erzielt werden [3] [20] [21].

Bei der normalen Atmung beginnt ein spontaner Atemzug mit einem Impuls, der von den Atemzentren im Gehirn ausgelöst wird. Dieser Impuls wird dann über den Zwerchfellnerv übertragen und aktiviert das Zwerchfell elektrisch, was zu einer Muskelkontraktion führt. Das Zwerchfell kontrahiert in die Bauchhöhle, was zu einer Abwärtsbewegung führt, die einen negativen Alveolardruck und einen Lufteinstrom erzeugt.

Das Signal, das das Zwerchfell erregt, ist proportional zur integrierten Ausgabe des Atemzentrums im Gehirn und steuert die Tiefe und den zyklischen Ablauf der Atmung.

Bei der individuell angepassten Beatmung wird die elektrische Entladung des Zwerchfells von einem speziellen Katheter erfasst, der mit einem Elektrodenfeld ausgestattet ist (der Edi-Katheter), und auf dem Beatmungsbildschirm angezeigt. Das ist Edi, die elektrische Aktivität des Zwerchfells. Der Edi-Katheter wird ähnlich einer gewöhnlichen Ernährungssonde in die Speiseröhre eingeführt. Mit NAVA, Neurally Adjusted Ventilatory Assist, wird Edi dafür genutzt, die Beatmung zeitgleich mit und im Verhältnis zur Zwerchfellaktivität zu steuern.

Das Zwerchfell ist das „Herz“ des Atmungssystems und ist ohne Unterbrechung aktiv. [26] Mit Edi, einem Bett-Diagnosesystem, sind Sie in der Lage, die Zwerchfellaktivität Ihrer Patienten zu überwachen und zu kontrollieren. [27] [28] Edi begleitet Sie und Ihre Patienten durch die Beatmungsentwöhnung [29] und hilft bei der Prävention von Muskelermüdungen während Entwöhnungsversuchen, selbst nach einer Extubation. [30]

Erste Schritte mit NAVA am Servo-u Beatmungsgerät

Schulungsvideo zum Einsatz von NAVA am  Servo-u Beatmungsgerät.

Schulung

Erweitern Sie Ihre Kompetenzen mit unserem E-Learning-Kursangebot

Das Grundkonzept von NAVA und Edi
NAVA-Modul 1 (10 Min)

  • Regulierung der Atmung
  • Konventionelle Beatmungstherapie
  • Behandlung mit NAVA und Edi

Englisch 

Das Grundkonzept von NAVA und Edi
NAVA-Modul 2 (10 Min)

  • Regulierung der Atmung
  • Konventionelle Beatmungstherapie
  • Behandlung mit NAVA und Edi

Deutsch

Servo-u NAVA (10 Min)

  • Servo-u NAVA Bildschirm-Layout
  • NAVA-Arbeitsablauf

Englisch (Synchronisierung) | Französisch | Deutsch | Italienisch | Spanisch | Schwedisch | Niederländisch

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Reimbursement

Als Partner an Ihrer Seite möchten wir Sie dabei unterstützen eine aufwandsgerechte Kostenerstattung für den Einsatz unserer Produkte sowie der damit in Verbindung stehenden Therapien zu erreichen.

Dazu stellen wir Ihnen Informationen zu Kodierung und Abrechnung im Zusammenhang mit unseren Produkten zur Verfügung.

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Alle Literaturangaben

  1. Sinderby C, et al. Neural control of mechanical ventilation in respiratory failure. Nat Med. 1999 Dec;5(12):1433-6.

  2. Jonkmann A, et al. Proportional modes of ventilation: technology to assist physiology Intensive Care Med. 2020 Aug 11;1-13.

  3. Kacmarek R, et al. Neurally adjusted ventilatory assist in acute respiratory failure: a randomized controlled trial. Intensive Care Med 2020. Sep 6 : 1–11.

  4. Liu L, et al. Neurally Adjusted Ventilatory Assist versus Pressure Support Ventilation in Difficult Weaning. A Randomized Trial. Anesthesiology. 2020 Jun;132(6):1482-1493.

  5. Hadfield D, et al Neurally adjusted ventilatory assist versus pressure support ventilation: a randomized controlled feasibility trial performed in patients at risk of prolonged mechanical ventilation Critical Care 2020 May 14;24(1):220.

  6. ATS/ERS Statement on Respiratory Muscle Testing. American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 2002166(4), pp. 518-624.

  7. Ducharme-Crevier L, et al. Interest of Monitoring Diaphragmatic Electrical Activity in the Pediatric Intensive Care Unit. Crit Care Res Pract. 2013;2013:384210.

  8. Emeriaud G, et al. Evolution of inspiratory diaphragm activity in children over the course of the PICU stay. Intensive Care Med. 2014 Nov;40(11):1718-26.

  9. Piquilloud L, et al. Neurally adjusted ventilatory assist improves patient-ventilator interaction. Intensive Care Med. 2011 Feb;37(2):263-71.

  10. Yonis H, et al. Patient-ventilator synchrony in Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA) and Pressure Support Ventilation (PSV). BMC Anesthesiol. 2015 Aug 8;15:117.

  11. Cecchini J, et al. Increased diaphragmatic contribution to inspiratory effort during neurally adjusted ventilatory assistance versus pressure support: an electromyographic study. Anesthesiology. 2014 Nov;121(5):1028-36.

  12. Di Mussi R, et al. Impact of prolonged assisted ventilation on diaphragmatic efficiency: NAVA versus PSV. Crit Care. 2016 Jan 5;20(1):1.

  13. Barwing J, et al. Electrical activity of the diaphragm (EAdi) as a monitoring parameter in difficult weaning from respirator: a pilot study. Crit Care. 2013 Aug 28;17(4):R182.

  14. Bellani G, Pesenti A. Assessing effort and work of breathing. Curr Opin Crit Care. 2014 Jun;20(3):352-8.

  15. Bellani G, et al. Clinical assessment of autopositive end-expiratory pressure by diaphragmatic electrical activity during pressure support and neurally adjusted ventilatory assist. Anesthesiology. 2014 Sep;121(3):563-71.

  16. Dres M, Goligher EC, Heunks LMA, Brochard LJ. Critical illness-associated diaphragm weakness. Intensive Care Med. 2017 Oct;43(10):1441-1452.

  17. Goligher EC, Hodgson CL, Adhikari NKJ, et al. Lung recruitment maneuvers for adult patients with acute respiratory distress syndrome. Ann Am Thorac Soc 2017;14:S304-11.

  18. Patroniti N, et al. Respiratory pattern during neurally adjusted ventilatory assist in acute respiratory failure patients. Intensive Care Med. 2012 Feb;38(2):230-9.

  19. De la Oliva P, et al. Asynchrony, neural drive, ventilatory variability and COMFORT: NAVA versus pressure support in pediatric patients. Intensive Care Med. 2012 May;38(5):838-46.

  20. Piastra M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist vs pressure support ventilation in infants recovering from severe acute respiratory distress syndrome: nested study. J Crit Care. 2014 Apr;29(2):312.e1-5.

  21. Kallio M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist (NAVA) in pediatric intensive care – a randomized controlled trial. Pediatr Pulmonol. 2015 Jan;50(1):55-62.

  22. Delisle S, et al. Sleep quality in mechanically ventilated patients: comparison between NAVA and PSV modes. Ann Intensive Care. 2011 Sep 28;1(1):42.

  23. Delisle S, et al. Effect of ventilatory variability on occurrence of central apneas. Respir Care. 2013 May;58(5):745-53.

  24. Doorduin J, et al. Automated patient-ventilator interaction analysis during neurally adjusted noninvasive ventilation and pressure support ventilation in chronic obstructive pulmonary disease. Crit Care. 2014 Oct 13;18(5):550.

  25. Kuo NY, et al. A randomized clinical trial of neurally adjusted ventilatory assist versus conventional weaning mode in patients with COPD and prolonged mechanical ventilation. International Journal of COPD. 2016 11;11:945-51.

  26. Sun Q, et al. Effects of neurally adjusted ventilatory assist on air distribution and dead space in patients with acute exacerbation of chronic obstructive pulmonary disease. Crit Care 2017 2;21(1):126.

  27. Karagiannidis C, et al. Control of respiratory drive by extracorporeal CO 2 removal in acute exacerbation of COPD breathing on non-invasive NAVA. Crit Care 2019 Apr 23;23(1):135.

  28. Prasad KT, et al. Comparing Noninvasive Ventilation Delivered Using Neurally-Adjusted Ventilatory Assist or Pressure Support in Acute Respiratory Failure. Resp Care 2020 Sep 1;respcare.07952.

  29. Blankman P, et al. Ventilation distribution measured with EIT at varying levels of PS and NAVA in Patient with ALI. Intensive Care Med. 2013 Jun;39(6):1057-62.

  30. Patroniti N, et al. Respiratory pattern during neurally adjusted ventilatory assist in acute respiratory failure patients. Intensive Care Med. 2012 Feb;38(2):230-9.

  31. Icuregswe.org. (2016). Start - SIR-Svenska Intensivvardsregistret. [online] Available at: http://www.icuregswe.org/en/ [Accessed Dec 2. 2015].