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Jede Patientin und jeder Patient bringt individuelle Voraussetzungen mit. Ob ein Frühchen, das nur 300 Gramm wiegt, oder ein Erwachsener mit akutem Atemversagen oder chronischer Lungenerkrankung – die Bedürfnisse und Komplexitäten unterscheiden sich stark. Das ist auch der Grund, weshalb wir mit Leidenschaft innovative und individuell angepasste Beatmungslösungen entwickeln, die die Funktion der Lunge und anderer Organe erhalten, die Entwöhnung beschleunigen und bessere Behandlungsergebnisse unterstützen.

Personalized lung protection - tools to individualize the treatment

Individueller Lungenschutz – Tools zur individuellen Anpassung der Behandlung

Um die Interaktion zwischen Patientin/Patient und Beatmungsgerät zu personalisieren und beatmungsbedingten Lungenverletzungen vorzubeugen, bieten wir ein leistungsstarkes Toolkit für individuellen Lungenschutz. Es umfasst Tools wie Servo Compass, transpulmonale Drucküberwachung, Open Lung Tool, automatisches Lungen-Recruitment und vieles mehr. Alle Optionen wurden entwickelt, um Sie unter Einhaltung der Krankenhausprotokolle optimal zu unterstützen.

Personalized weaning – tools to ease the transition to spontaneous breathing

Individuelle Entwöhnung – Tools zur leichteren Reduzierung der Atemunterstützung bei Ihren Patientinnen und Patienten

Die Stabilisierung der Patientin/des Patienten, die Reduzierung der Sedierung und die Entwöhnung der Patientin/des Patienten vom Beatmungsgerät können personalisierte Funktionen für die Entwöhnung erfordern. Unsere Servo Beatmungsgeräte bieten eine Reihe von Tools, die Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten beim Entwöhnungsprozess unterstützen können. Darunter unser NAVA-Beatmungsmodus, nicht-invasive NIV NAVA und High-Flow-Sauerstofftherapie.

Getinge Servo ventilators

Finden Sie eine individuell angepasste Beatmungslösung, die Ihren Anforderungen entspricht

Mit unseren Servo Geräten können Sie das richtige Modell für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten, Ihre Einrichtung und Ihre Krankenhausanforderungen auswählen. Dank der Flexibilität und der leichten Bedienung können Sie die Behandlung mit unseren Tools noch stärker individuell anpassen, um Komplikationen zu reduzieren und die Entwöhnung bei invasiver und nicht-invasiver Beatmung früher einzuleiten – von der Intensivstation bis zur Überwachungsstation und für alle Patientenkategorien.

Clinician in nicu ward adjusting Servo 900 ventilator beside neonate in incubator

Die Geschichte des Servo Beatmungsgeräts

Dies ist die Geschichte einer Revolution. Eine Geschichte, die unsere Anschauungen über die Beatmung auf der Intensivstation für immer verändern sollte. Ein wissenschaftliches Wunder, das die medizinische Welt vor mehr als fünfzig Jahren in seinen Bann schlug und unser Verständnis von individuell angepasster Beatmung, wie wir sie heute kennen, revolutioniert hat. Wir nannten es das Servo Beatmungsgerät. Das weltweit erste Flow-gesteuerte Beatmungsgerät mit einem schnellen Servosteuersystem.

Warum Sie gerne mit einem Servo Beatmungsgerät arbeiten werden

Erhöhen Sie die Patientensicherheit

Reduzieren Sie die Arbeitsbelastung und minimieren Sie Bedienfehler und Notfallsituationen mit einem Servo Beatmungsgerät.[1]

Optimale Unterstützung

Entwöhnen Sie Patientinnen und Patienten frühzeitiger von der mechanischen Beatmung mit weniger Komplikationen und Sedierung.[2] [3] [4]

Auf Ihre Anforderungen zugeschnitten

Sorgen Sie für qualitativ hochwertige Beatmung in jeder Situation und für Patientinnen und Patienten jeden Alters, vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen.

Sichern Sie Ihre Investition

Zuverlässige Leistung, geringer Wartungsaufwand und einfache Verbindung zu Ihren Krankenhaussystemen.

Erhöhen Sie die Patientensicherheit

choosing an easy-to-use mechanical ventilator has a positive impact on patient safety and staff workload

Erhöhen Sie die Patientensicherheit und verringern Sie die Arbeitsbelastung

Eine kürzlich in Critical Care erschienene Studie hat gezeigt, dass Sie mit einem benutzerfreundlichen mechanischen Beatmungsgerät die Patientensicherheit und die Arbeitsbelastung des Personals positiv beeinflussen können.[1]

"Es ist, als ob das Benutzerhandbuch im Gerät wäre."

Unsere benutzerfreundliche Anleitung ist für die Servo-U/n/air Beatmungsgeräte erhältlich. Sie bietet informative Bildschirm-Textanleitungen zu Beatmungsmodi und -einstellungen. Bilder zeigen, wie sich die Einstellungen auf die Beatmung auswirken, bei aktiven Alarmen werden Empfehlungen angezeigt, es gibt eine Sicherheitsskala und vieles mehr. Weitere Informationen im Video. 

Optimale Unterstützung

Studien zeigen, dass viele Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation Schwierigkeiten haben, mit einem Beatmungsgerät zu atmen. Diese Patientinnen und Patienten haben mehrere Probleme mit der Beatmung [5] und verbrauchen eine unverhältnismäßig große Menge an Ressourcen.[6] Erfahren Sie weiter unten, wie wir Ihnen beim Bewältigen dieser Herausforderungen helfen können.

Patient and nurse with Servo-u ventilator

Herausforderung: Intubationen bei Patientinnen und Patienten mit Atemversagen vermeiden

Nicht-invasive Beatmungsunterstützung kann Intubationen und die daraus resultierenden Komplikationen wie beispielsweise beatmungsbedingte Pneumonien (VAP, ventilator-associated pneumonia),[7] übermäßige Sedierungen,[8] Delirien[9] und die allgemeine Schwäche nach Intensivbehandlungen reduzieren.[10] Mit nicht-invasiver Beatmungsunterstützung können die Patientinnen und Patienten aktiv bleiben – eine Strategie, die heutzutage auf vielen Intensivstationen verfolgt wird. Servo-u bietet viele Möglichkeiten, Ihre Patientinnen und Patienten bei nicht-invasiven Therapien zu unterstützen.

Herausforderung: Verhinderung beatmungsinduzierter Lungenschäden (VILI) während der kontrollierten Beatmung

Manchmal ist es erforderlich, die Atmung der Patientin/des Patienten vollständig zu kontrollieren. Dabei kann es möglicherweise zu Barotrauma, Volumentrauma und Atelektasen kommen. Das Risiko dafür lässt sich jedoch reduzieren.[11] Servo Compass ist ein Tool, mit dem Sie Änderungen beim Driving Pressure und Tidalvolumen pro Kilogramm idealisiertes Körpergewicht einfacher ablesen können. Diese Parameter sind eng mit der Überlebenswahrscheinlichkeit verbunden. [12] [13] Weitere Informationen über Servo Compass finden Sie im Video.

Herausforderung: Verhinderung beatmungsbedingter Lungenschäden (VILI) während der assistierten Beatmung

Studien haben gezeigt, dass die neural regulierte Beatmungsunterstützung (NAVA, Neurally Adjusted Ventilatory Assist) eine lungenschonende Spontanatmung mit besserer Synchronisierung von Patientin/Patient und Beatmungsgerät und besserem Gasaustausch fördert.[14] [15] Mit NAVA begrenzen die Atemzentren und -reflexe in den Lungen und oberen Atemwegen sofort das Tidalvolumen, wenn die Lungen überdehnt werden. Dadurch erhalten die Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihre eigenen Tidalvolumina und Atmungsmuster zu wählen, was VILI möglicherweise einschränkt.[16] [17]

Herausforderung: beatmungsbedingte Zwerchfellfehlfunktion (VIDD) vermeiden

Die Zwerchfellstärke kann sich bereits nach 48 Stunden maschineller Beatmung um 21 Prozent reduzieren.[18] Die Zwerchfellaktivität zu bestimmen, kann schwierig sein,[19] muss es aber nicht. Mit der Überwachung des Edi-Signals können Sie die Zwerchfellaktivität der Patientin/des Patienten überwachen, und die individuell angepasste NAVA-Beatmung verbessert die Zwerchfelleffizienz und reduziert die Phasen übermäßiger oder unzureichender Atemunterstützung.[20] [21] Weitere Informationen über Edi erhalten Sie im Video.

Herausforderung: Asynchronität von Patientin/Patient und Beatmungsgerät vermeiden

Für Patientinnen und Patienten mit einer hochgradigen Asynchronität sind die Behandlungsergebnisse schlechter und die Beatmungsdauer ist länger.[22] [23] [24] [25] Die Asynchronität von Patientin/Patient und Beatmungsgerät ist zudem die Ursache für 42 % aller Sedierungen auf der Intensivstation.[26] Durch die Überwachung der Zwerchfellaktivität (Edi) kann Asynchronität leichter festgestellt werden, sodass Sie das Beatmungsgerät leichter auf die Bedürfnisse Ihrer Patientin/Ihres Patienten einstellen können.[27] Erfahren Sie im Video, wie Edi funktioniert. 

Two nurses standing next to a patient under servo-u

Herausforderung: Verspätete Entwöhnung verhindern

Laut einer kürzlich durchgeführten Studie kam es bei 29 % der Patientinnen und Patienten aufgrund von Zwerchfell-Fehlfunktionen zu Komplikationen während der Entwöhnung. Dadurch verlängerte sich die Zeit für die mechanische Beatmung um bis zu 16 Tage.[18] Doch dank NAVA-Beatmung kann sich Ihre Patientin/Ihr Patient mit weniger Sedierung und einem aktiven Zwerchfell wohler fühlen, was Sie bei der Förderung früher Entwöhnung unterstützen könnte.[2] [3] [4] Darüber hinaus kann die Überwachung der Zwerchfellaktivität (Edi) Ihnen bei der Beurteilung helfen, ob die Entwöhnung durchgeführt werden kann, sowie die Atemarbeit während des Aufwachens überwachen, auch wenn keine Unterstützung durch ein Beatmungsgerät erfolgt.[27]

Passen Sie Ihre Beatmung an jede Situation an

Doctor with Servo-air ventilator

Unabhängigkeit von der Krankenhausinfrastruktur

Die turbinengetriebene Beatmung erleichtert den Zugang zu hochqualitativer Beatmung im ganzen Krankenhaus, von der Intensivstation bis zum Überwachungsraum. Servo-air ist mit invasiver und nicht-invasiver Beatmung kompatibel.

MR Conditional Ventilator SERVO-u MR

MRT-kompatible Beatmung

Servo-u MR sorgt für die Beatmung aller Patientenkategorien während des MRT-Scans, ermöglicht invasive Beatmung und High-Flow-Therapie. Es leitet Sie auch in eine sichere Position im MR-Raum und arretiert automatisch alle Räder, sobald Sie den Griff loslassen.

Nurse with an iPhone

ITS-Interoperabilität

Interoperabilität in der ITS ist für eine effizientere Versorgung von entscheidender Bedeutung. Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen Systemen in Echtzeit, reduziert Fehler, unterstützt eine schnellere Entscheidungsfindung und kann klinische Arbeitsabläufe optimieren.

Neonatal Ventilation with Servo-n

Neugeborenen-Intensivstation

Helfen Sie Neugeborenen beim Atmen, Schlafen und Wachsen. Unsere Beatmungsgeräte für Neugeborene helfen Ihnen, die Schwierigkeiten durch winzige Lungen, schnelle Atemfrequenzen und Leckagen zu minimieren.[28] [29]

Eine lohnende Investition und stressfreie Verantwortung

Kosteneffektive Versorgung

Servo Beatmungsgeräte sind intuitiv und einfach zu bedienen, besitzen nur wenige Teile, die gereinigt werden müssen, und sind einfach in der Wartung, was für minimalen Schulungsaufwand und hohe Personaleffizienz sorgt.

An Ihre Umgebung angeschlossen

Servo Beatmungsgeräte lassen sich an eine Vielzahl von PDMS-Systemen und Patientenmonitoren anschließen.[1] Ein HL7-Konverter gewährleistet die Konformität des Systems mit dem technischen IHE-Rahmenwerk. Getinge bietet Interoperabilitätslösungen über seine Talis Produkte an.

Smartes Gerätemanagement

Ähnliche Optik und Handhabung der Beatmungsgeräte und austauschbare Einsteckmodule erhöhen den Komfort und ermöglichen den Betrieb hochkomplexer Beatmungsgeräte zusammen mit mobileren Lösungen.

Skalierbares Wartungsprogramm

Unsere Remote-Services helfen Ihnen, Informationen auf Ihren Geräten von jedem Krankenhaus-Computer aus zu überwachen und darauf zuzugreifen. Eine Reihe von Original-Verbrauchsartikeln und -Teilen gewährleistet, dass Ihr Servo Beatmungsgerät stets seine beste Leistung bringt.