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clock graphic - time is running out fast during cardiogenic shock

Kardiogener Schock

Gutes Timing ist alles.

Es kann überall passieren[1]

Kardiogener Schock – Wo tritt er auf?

Graphic showing people in a crowd

Patienten mit einem kardiogenen Schock weisen ein breites Spektrum an Erkrankungen auf, die eine individuell angepasste Therapie zur Behandlung von hämodynamischen Störungen erfordern.[2]

Entwicklung eines Behandlungsplans

Graphic showing stethoscope

Erkennen

Jeder Versuch, die Ergebnisse der Behandlung zu verbessern, sollte mit einer frühzeitigen Erkennung des kardiogenen Schocks beginnen. Behandlungsmodelle mit einem multidisziplinären CS-Team haben das Potenzial für die frühzeitige Erkennung und die individualisierte Behandlung eines CS.[3]

Graphic showing heart and clock

Frühzeitig eingreifen

Experten schlagen vor, ein erweitertes hämodynamisches Monitoring zur Diagnose und/oder Behandlung von Patienten mit kardiogenem Schock einzusetzen.[4] Um die negativen Auswirkungen von Inotropika zu vermeiden, sollte eine frühzeitige Einleitung der Therapie mit intra-aortalen Ballonpumpen in Betracht gezogen werden.[5],[6]

graphic showing computer screen

Evaluieren

Um das Ansprechen auf die einleitenden Therapien beurteilen zu können, bedarf es schneller Feedback-Schleifen, die den Patientenstatus und die Hämodynamik einbeziehen.[2]

Graphic showing stairs

Eskalieren

Wenn Patienten auf die eingeleiteten Behandlungen nicht ansprechen, sollten Sie die nächste Stufe der Unterstützung oder gegebenenfalls die Verlegung in ein erfahrenes Schockzentrum in Betracht ziehen.[4]

Graphic showing stethoscope

Früherkennung ist entscheidend

Stadien des kardiogenen Schocks[4]

A– Gefährdet: Ein Patient mit Risikofaktoren für einen kardiogenen Schock, der derzeit keine Anzeichen oder Symptome aufweist. Zum Beispiel ausgedehnter akuter Myokardinfarkt, Prä-Infarkt, akut und/oder akut bei chronischer Herzinsuffizienz.

B– Beginnend: Ein Patient, bei dem es klinische Anzeichen für eine relative Hypotonie oder Tachykardie ohne Hypoperfusion gibt.

C– Klassisch: Ein Patient, der sich mit einer Hypoperfusion vorstellt, die eine Intervention erfordert, welche über die Volumenwiederbelebung hinausgeht (inotrope, druckstabilisierende oder mechanische Unterstützung). Diese Patienten weisen in der Regel eine relative Hypotonie auf.

D– Verschlechternd: Ein Patient, der nicht auf erste Interventionen reagiert. Ähnlich wie in Phase C und mit Verschlechterung.

E– Extrem: Ein Patient, der durch multiple Interventionen unterstützt wird und möglicherweise einen Herzstillstand unter laufender HLW erleidet.

Hören Sie sich den Vortrag von Dr. Baran über die SCAI-Klassifizierung an

Jeder Versuch, die Behandlungsergebnisse zu verbessern, sollte mit der Früherkennung des kardiogenen Schocks beginnen.
Behandlungsmodelle mit einem multidisziplinären CS-Team haben das Potenzial für eine frühzeitige Erkennung und eine individualisierte Behandlung.3
Graphic showing heart and clock

Frühzeitige Einleitung

Die retrospektive Analyse zeigt, dass die frühzeitige Anwendung der mechanischen Kreislaufunterstützung (MCS) eine wichtige therapeutische Intervention ist. Die frühzeitige Anwendung der intraaortalen Ballongegenpulsation ist unabhängig von der Ätiologie mit Überlebensvorteilen verbunden.[5]

Erfahren Sie mehr über den Einsatz der IABP

Die 30-Tage-Überlebensrate lag bei 76 %, wenn die IABP innerhalb von 60 Minuten nach Beginn des kardiogenen Schocks platziert wurde.[5]

30-day survival was 76% when IABP was placed within < 1 hour of onset of cardiogenic shock.

Ein frühzeitiger Beginn der IABP-Therapie kann als Primärbehandlung der fortgeschrittenen dekompensierten Herzinsuffizienz einen hämodynamischen Nutzen bieten.[6]

Graphic showing Primary circulatory support with the Sensation Plus 50 cc IABP

Die primäre Kreislaufunterstützung mit dem Sensation Plus 50 ml IAB-Katheter zeigte eine signifikante Verbesserung der Organperfusion bei der Bewertung mittels SVO2.[6]
table showing secondary endpoints of cardiogenic shock

Der Beginn der Unterstützung reduziert sofort das Schlaganfallrisiko und senkt möglicherweise den myokardialen Sauerstoffverbrauch. Die IABP-Gegenpulsation verringert die LV-Nachlast, die Vorlast und die intraventrikuläre Dyssynchronie.[6]

Um die negativen Auswirkungen vasoaktiver Medikamente zu vermeiden, sollte eine frühzeitige Einleitung der IABP-Therapie in Betracht gezogen werden.[5],[6]

graphic showing computer screen

Die Wirksamkeit bewerten

Schneiden Sie die Betreuung individuell auf den Patienten zu und eskalieren Sie bei Bedarf. Die Bewertung des Ansprechens auf die Therapie ist entscheidend für Anpassungen des Pflegeplans.[2]

IABP response chart

Die Identifizierung von Prädiktoren für die Reaktion auf die IABP-Unterstützung würde es uns ermöglichen, die Therapie individuell anzupassen und den Einsatz leistungsfähigerer MCS-Geräte für Patienten in fortgeschrittenen Stadien des CS vorzusehen.[5]

Hören Sie sich den Vortrag von Dr. Nathan über die Bewertung und die Herangehensweise des Herzteams an

IABP: die sichere MCS-Erstlinientherapie

Artikel Anzahl der Patienten Mortalität Blutung Schlaganfall Vaskuläre Komplikationen AKI
Dhruva 2019[8] 1680
übereinstimmende Paare
aus NCDR*
Bevorzugt IAB
Absolute
Differenz 10,9 %
Bevorzugt IAB
Absolute
Differenz 15,4 %
NA NA NA
Amin 2019[9] 48.306
Premier-Datenbank*
Bevorzugt IAB
p < 0,0001
Bevorzugt IAB
p = 0,045
Bevorzugt IAB
p < 0,0001
NA Bevorzugt IAB
p = 0,052
Wernly 2019[10] 588
Meta-Analyse
aus 4 RCT**
Kein Unterschied
p = 0,38
Bevorzugt IAB
p = 0,002
Kein Unterschied
p = 1,00
Bevorzugt IAB
p = 0,01
NA
Schrage 2011[11] 237
übereinstimmende Paare
aus IABP-Shock II**
Kein Unterschied
p = 0,64
Bevorzugt IAB
p < 0,01
NA Bevorzugt IAB
p = 0,01
NA

*Impella vs. IABP

**Impella vs. Kontrollgruppe (IABP und/oder medizinische Behandlung)

Komplikationen spielen eine Rolle

 
Keine erhöhten Blutungen mit IABP
Studie IABP Keine IABP
P-Wert
CRISP AMI: schwere Blutungen12 3,1 % 1,7 % 0,49
CRISP AMI: schwerwiegendes vaskuläres Ereignis[12] 4,3 % 1,1 % 0,09
SHOCK II: moderate Blutungen[13] 17,3 % 16,4 % 0,77
SHOCK II: schwere Blutungen[13] 3,3 % 4,4 % 0,51
SHOCK II: schwerwiegendes vaskuläres Ereignis[13] 4,3 % 3,4 % 0,53

Registrierung zur Studie: CRISP AMI, n = 337; SHOCK II, n = 600

Die IABP ist nach wie vor das vorherrschende MCS-Gerät – eine zuverlässige, wertvolle Erstlinienoption[8], [9], [14]

Literaturhinweise

  1. L Khalid and S.H. Dhakam A Review of Cardiogenic Shock in Acute Myocardial Infarction. Curr Cardiol Rev. 2008 Feb; 4(1): 34–40.doi: 10.2174/157340308783565456

  2. Atkinson TM, Ohman EM, O'Neill WW, Rab T, Cigarroa JE; Interventional Scientific Council of the American College of Cardiology. A Practical Approach to Mechanical Circulatory Support in Patients Undergoing Percutaneous Coronary Intervention: An Interventional Perspective. JACC Cardiovasc Interv. 2016 May 9;9(9):871-83. doi: 10.1016/j.jcin.2016.02.046.

  3. Jones TL, Nakamura K, McCabe JM Cardiogenic shock: evolving definitions and future directions in management. Open Heart 2019;6:e000960. doi: 10.1136/openhrt-2018-000960

  4. Baran DA, Grines CL, Bailey S, et al. SCAI clinical expert consensus statement on the classification of cardiogenic shock. Cathe¬ter Cardiovasc Interv. 2019;94:29-37 DOI: 10.1002/ccd.28329

  5. Gul et al. Usefulness of Intra=aortic Balloon Pump in Patients with Cardiogenic Shock, Am J Cardiol. 2019 Mar 1;123(5):750-756. doi: 10.1016/j.amjcard.2018.11.041.

  6. Doll et al. A team-based approach to patients in cardiogenic shock. Catheter Cardiovasc Interv. 2016 Sep;88(3):424-33. doi: 10.1002/ccd.26297.

  7. den Uil et al. Primary Intra-aortic Balloon Support versus Inotropes for Decompensated Heart Failure and Low Output: A Randomized Trial EuroIntervention 2019;15:586-593. DOI: 10.4244/EIJ-D-19-00254

  8. Dhruva SS. Utilization and outcomes of Impella vs IABP among patients with AMI complicated by cardiogenic shock undergoing PCI. Published online ahead of print, 2020 Feb 10]. JAMA. 2020;10.1001/jama.2020.0254. doi:10.1001/jama.2020.0254

  9. Amin AP, Spertus JA, Curtis JP, et al. The evolving landscape of Impella use in the United States among patients undergoing percutaneous coronary intervention with mechanical circulatory support. Circulation. 2020;141:273–284 doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.119.044007

  10. Wernly et al. Mechanical circulatory support with Impella versus intra-aortic balloon pump or medical treatment in cardiogenic shock-a critical appraisal of current data. Clin Res Cardiol. 2019 Nov;108(11):1249-1257. doi: 10.1007/s00392-019-01458-2.

  11. Schrage et al. Impella Support for Acute Myocardial Infarction Complicated by Cardiogenic Shock Circulation. 2019 Mar 5;139(10):1249-1258. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.118.036614.

  12. Patel et al. Intra-aortic balloon counterpulsation and infarct size in patients with acute anterior myocardial infarction without shock: the CRISP AMI randomized trial JAMA. 2011 Sep 28;306(12):1329-37. doi: 10.1001/jama.2011.1280.

  13. Thiele et al. Intraaortic Balloon Support for Myocardial Infarction with Cardiogenic Shock. N Engl J Med. 2012; 367:1287-1296 DOI: 10.1056/NEJMoa1208410.

  14. Vallabhajosyula et al. Mechanical Circulatory Support-Assisted Early Percutaneous Coronary Intervention in Acute Myocardial Infarction with Cardiogenic Shock: 10-Year National Temporal Trends, Predictors and Outcomes EuroIntervention. 2019 Nov 19. pii: EIJ-D-19-00226. doi: 10.4244/EIJ-D-19-00226.